Tara

BOTANIK

LATEINISCHER NAME

Caesalpinia spinosa

ALLGEMEINE NAMEN

Tara

FAMILIE
Fabaceae

HERKUNFT
Der Norden Südamerikas (Venezuela, Ecuador, Peru, Bolivien) und Nord-Chile oder der Nordosten Südamerikas (Venezuela, ...)

DAS GENIE DER PFLANZEN - LEBENSKRAFT

Schoten der Tara, Peru

HERKUNFT UNSERER PFLANZE

In den halbtrockenen Zonen der peruanischen Sierra, bis zu 2800 Meter über dem Meeresspiegel, wachsen wilde Tara-Pflanzen. Auf diesen Sträuchern werden 1- bis 2-mal im Jahr Schoten gepflückt, die den Großteil der Tara-Samen liefern, die in Peru verarbeitet werden. Die Ernte übernehmen Familien vor Ort. Da es sich um einen nachwachsenden Pflanzenteil handelt, gefährdet die Ernte den Fortbestand des Strauchs nicht. Um die wild wachsenden Pflanzen dennoch möglichst wenig zu belasten und den natürlichen Erneuerungsprozess zu fördern, haben es sich die Partner von Yves Rocher zur Aufgabe gemacht, die Tara-Produktion zu modernisieren. Ein sorgsamer Umgang mit den wilden Sträuchern (Pflege, Überwachung ...) hat den Ertrag verdoppelt. Darüber wurden Plantagen angelegt, die eine perfekt kontrollierte Ernte ermöglichen - zum optimalen Reifegrad der Pflanze (in Bezug auf Qualität und Quantität der Samen).

Blütenstand des Tara-Strauchs, Peru

DAS GENIE DER PFLANZEN - LEBENSKRAFT

An die Tara kommt man nicht so leicht ran: Dieser Strauch aus Peru hat vielfältige Verteidigungsstrategien entwickelt. Zunächst sind da seine Nadeln auf dem Stamm und den Zweigen, die ihn vor Pflanzenfressern schützen. Dann verfügt sie über Schoten, die sehr reich an bitter schmeckenden Tanninen sind, bei denen sich der Mund zusammen zieht. Sie fungieren als zweite Barriere, um hungrige Tiere davon abzuhalten, sie zu verzehren. Schließlich, um das Repertoire zu vervollständigen, hat sie extrem harte Samen. Kurz: Die Tara ist rundum geschützt.

UNSER EXTRAKT

Die Haut ist äußeren Einflüssen ausgesetzt, die sie vorzeitig altern lassen. Ihre biomechanischen Eigenschaften (Elastizität) werden beeinträchtigt. Die Dichte der Dermis nimmt ab, die Mimik hinterlässt Spuren im Gesicht, die sich in Falten verwandeln.

Um hierfür eine Lösung zu finden, hat die Yves Rocher Forschung für Pflanzen-Kosmetik den Einfluss von Galactosiden auf das Verhalten der Hautzellen untersucht. Woher stammen diese Zucker? Aus Tara-Samen. Dank eines natürlichen Extraktionsprozess ist es den Forschern gelungen, ein Mehl mit feiner Partikelgröße herzustellen: Das Tara-Harz, das sehr reich an Galactosiden ist. Die Forscher konnten die Wirksamkeit dieser Zucker1 nachweisen und haben ihre gezielte Wirkung auf die Verbindung zwischen Dermis und Epidermis (DEJZ oder dermo-epidermale Junktionszone) zum Patent angemeldet. (...)Die Tara-Galactoside aktivieren tatsächlich die Bildung von Elementen, die Bestandteil dieser dermo-epidermale Junktionszone sind und stärken ihre Struktur1. Sie begünstigen auch den Zusammenhalt zwischen Epidermis und Dermis über diese DEJZ1. Dies kommt einem besseren Zusammenhalt der Hautstrukturen gleich und trägt dazu bei, dass die Haut dichter und kompakter wird2.
1In-vitro-Tests
2In-vivo-Tests

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